März 15 2011

Effektiver Marderschutz fürs Auto und Zuhause

Auch wenn Marder kleine Tiere sind, können sie einen großen Schaden verursachen. Besonders, wenn sie Autos beschädigen, können Marder die Funktionstüchtigkeit von PKWs komplett außer Kraft setzen.

Marder suchen sich nachts ein Auto aus und klettern dort unter die Motorhaube. Dann nehmen sie sich Kabel wie zum Beispiel die Zündkabel vor und beißen diese kaputt. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Marder von Autos fernzuhalten. Manche Menschen legen Hundehaare, Strohbesen oder ein Stück Stoff, das nach Menschenschweiß riecht, in den Motorraum ihres Autos. Diese Dinge sollen durch ihren Geruch den Marder abschrecken. Nach einem ähnlichen Prinzip funktioniert die Taktik, einen in Diesel getränkten Lappen unter das Auto zu legen, weil Marder angeblich nur von Benzinmotoren angezogen werden.

Betroffene, bei denen diese relativ simplen Hausmittel keine Wirkung gezeigt haben, können auf elektronische Geräte zurückgreifen. Es gibt Elektroschocker, die an alle Teile des Autos angeschlossen werden, die von einem Marder angegriffen werden könnten. Das Tier bekommt einen Schlag, wenn es versucht, in den Motorraum einzudringen. Da die Spannung des Gerätes so niedrig wie möglich gehalten wird, kommen weder die Tiere, noch Menschen zu Schaden oder gar in Lebensgefahr. Alternativ gibt es auch Geräte, die Töne in einer Frequenz erzeugen, die Menschen nicht hören können, Mardern aber unangenehm sind.

Ein ebenfalls effektiver Marderschutz besteht in einer Schutzvorrichtung aus Kaninchendraht. Da Marder an ihren Pfoten sehr sensibel sind, werden sie nicht versuchen, durch den Zaun zu klettern. Eine entsprechende Vorrichtung können Autobesitzer selber bauen. Wichtig ist, das Gestell genau auf die Maße des eigenen Autos anzupassen, so dass alle möglichen Einstiegsstellen versperrt sind. Inzwischen bieten auch einige Automarken solche Mardervorrichtungen für ihre Automodelle an.

Um das Haus vor dem Eindringen von Mardern zu schützen, bieten spezialisierte Firmen besondere Sprays an. Diese sollen auf Tücher aufgetragen werden und dann an möglichen Einstiegslöchern und häufigen Aufenthaltsorten der Marder ausgelegt werden. Da Marder oft durch die Regenrinne ihren Weg auf den Dachboden finden, kann man spezielle Bürsten erwerben, die dies verhindern. Sie passen von der Größe genau in eine Regenrinne, und aufgrund ihrer Struktur können empfindliche Marderpfoten sie nicht überwinden. Man kann auch Fallen aufstellen; dies ist allerdings nur während der Jagdsaison der Tiere von Herbst bis Frühling gestattet. Außerdem müssen die Fallen vom TÜV geprüft sein und einmal am Tag überprüft werden. Es empfiehlt sich, für solche Vorhaben einen Fachmann zu engagieren. Kammerjäger sind erfahren im Vertreiben von Mardern und kennen die Methoden, die am effektivsten sind und den Tieren nicht schaden.